Band 1 der Reihe „Die unerträgliche Leichtigkeit des Scheins“
Wie ein System uns müde macht
Wenn wir angeblich so frei sind — warum sind so viele so müde?
Ein Buch über Erziehung, Schule, Konsum, Arbeit, digitale Öffentlichkeit und die Mechanismen, durch die Menschen lernen, sich selbst an Erwartungen, Preisen, Leistung und Vergleich zu messen.
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Worum es geht
Freiheit, die Erschöpfung erzeugt.
Wir leben in einer Gesellschaft, die Freiheit verspricht – und doch fühlen sich viele Menschen erschöpft, als liefen sie in einem eng getakteten Programm: arbeiten, konsumieren, schlafen. Man kann To-do-Listen optimieren, Pausen planen, Apps löschen – und trotzdem bleibt das Grundrauschen.
Wie ein System uns müde macht nimmt diese Müdigkeit nicht als individuelles Versagen, sondern als Hinweis auf eine Ordnung, die sich oft harmlos gibt – und dennoch Druck erzeugt. Das Buch geht der Müdigkeit nicht mit schnellen Rezepten nach, sondern mit einer Spurensuche durch Institutionen, Routinen und Erwartungen.
Ein Strang führt über Geld, Schuld und Konsum. Kredit kann ermöglichen – und zugleich binden. Konsum kann trösten – und zugleich Erwartungen füttern. Das Buch beschreibt diese Dynamiken nicht als moralische Anklage, sondern als Funktionsweise: Wie wird Druck normal? Wie wird er privat verarbeitet? Und warum erscheint ein gesellschaftlicher Mechanismus so oft wie eine persönliche Schwäche?
Besonders deutlich wird das im digitalen Kapitalismus. Plattformen ziehen Aufmerksamkeit auf sich, machen Verfügbarkeit zur Normalität und verlängern den Leistungsmodus in den Alltag hinein. Die ständige Möglichkeit, noch schnell zu reagieren, noch schnell sichtbar zu sein, noch schnell etwas zu erledigen, wird zur stillen Fortsetzung des Systems.
Dabei weitet sich der Blick auf blinde Kosten, die das System mittragen, ohne wirklich sichtbar zu sein: Care-Arbeit als unsichtbare Trägerschicht des Alltags, ökologische Schulden als verschobene Rechnung. Beides wirkt oft „privat“ oder „weit weg“ – und gehört doch zu derselben Logik.
Theorie erscheint dabei nicht als Seminar, sondern als Gespräch – mit Stimmen wie Bonhoeffer, Freire, Foucault, Bourdieu, Arendt, Han oder Graeber. Essayistisch, zugänglich und ohne Ratgeberton.
Elternhaus & Schule
Wie frühe Erfahrungen mit Lob, Leistung, Vergleich und Bewertung prägend werden.
Preis & Wert
Wie der Preismechanismus nicht nur Dinge bewertet, sondern auch Selbstbilder formt.
Konsum & Belohnung
Wie Wünsche, Dinge und Statusversprechen zu Orientierungspunkten werden.
Müdigkeit & Anpassung
Warum Erschöpfung als Symptom gesellschaftlicher Ordnung verstanden werden kann.
Leseprobe
Ein erster Eindruck von Ton und Richtung
Für Leserinnen und Leser steht eine kurze Leseprobe zur Verfügung. Für Agenturen und Verlage gibt es zusätzlich umfangreichere Leseproben und Prüfunterlagen.
Gefällt Ihnen der Anfang? Lassen Sie sich vormerken – und erfahren Sie als Erste/r, sobald das ganze Buch erscheint.
Stimmen aus dem Vorab-Leserkreis
Was erste Leserinnen und Leser sagen
Diese Rückmeldungen stammen von Menschen, die das Manuskript vorab gelesen haben — noch vor der Veröffentlichung.
„…ein persönlicher und zugänglicher Ton, der mich als Leser unmittelbar angesprochen hat."
Ein nachdenkliches, gut strukturiertes Werk, das zentrale Selbstverständlichkeiten der modernen Leistungsgesellschaft hinterfragt — und dabei weniger Antworten liefert als die richtigen Fragen stellt.
mehrweniger
Der Autor positioniert sich dabei nicht als allwissender Experte, sondern als reflektierender Beobachter und Betroffener, quasi als Suchender, und macht deutlich, dass er keine absolute Wahrheit verkündigt, sondern Perspektiven anbietet. Dadurch entsteht ein persönlicher und zugänglicher Ton, der mich als Leser unmittelbar angesprochen und mit eigenen Lebenserfahrungen konfrontiert hat. Besonders gelungen finde ich die Verbindung seiner eigenen Erfahrungen mit den Gedanken der aufgeführten Denker wie Foucault, Bonhoeffer, Freire, Arendt oder Han.
„Für alle, die unsere Zeit und ihre Auswirkungen auf den Menschen besser verstehen möchten."
Regt zum Nachdenken an, ohne zu belehren — und lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Druck, Leistung und innerer Unruhe zu hinterfragen.
mehrweniger
Das Buch beleuchtet eindrucksvoll, wie es dazu kommen konnte, dass sich viele Menschen in der heutigen Gesellschaft überfordert, getrieben und innerlich erschöpft fühlen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt der Autor, welche gesellschaftlichen Entwicklungen, Erwartungen und inneren Antreiber dazu beitragen. Besonders gelungen ist die verständliche und zugleich tiefgehende Darstellung komplexer Zusammenhänge — lesenswert für alle, die unsere Zeit und ihre Auswirkungen auf den Menschen besser verstehen möchten.
„Weckt die Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe."
Ein außerordentlich wichtiges Buch in außerordentlich schwierigen Zeiten.
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Die Inhalte sind äußerst umfangreich und gründlich recherchiert, unter Heranziehung aktueller und historischer Quellen und Einbeziehung philosophischer Ansätze — einfach bemerkenswert. Zudem regt es zum Nachdenken und Überdenken bislang „fest zementierter" Werte und Moralvorstellungen an. Ein Buch, das vor Gedanken nur so sprüht und einfach bestechend ist und die Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe geweckt hat.
Bezugsquellen
Wo es das Buch geben wird
Taschenbuch (Print)
Erscheint im 3. Quartal 2026 · im Buchhandel und in den gängigen Online-Shops bestellbar.
Preis ab Erscheinen: 18,99 €
E-Book
Erscheint im 3. Quartal 2026 · für alle gängigen E-Reader und Apps.
Preis ab Erscheinen: 9,99 €
Sobald die genauen Bezugsquellen und Bestelllinks feststehen, finden Sie sie hier.
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Für Agenturen, Verlage und Presse
Das vollständige Manuskript liegt vor.
Exposé, Pitch, Kurzfassung, Leseproben, Vita, Klappentext und Paketdateien sind in einem eigenen Unterlagenbereich gebündelt.
Unterlagenbereich öffnenDie App zum Buch
Aus der Arbeit an diesem Buch entstand PayByTime — eine App, die einen Preis in das übersetzt, was wirklich dahintersteckt: Ihre Lebenszeit. Ohne Registrierung, Werbung oder Tracking.