Ein Sechstel unseres wachen Lebens
Was sichtbar wird, wenn man die eigene Lebenszeit einmal nüchtern aufrechnet.
Weiterlesen →Wie ein System uns müde macht
Eine essayistische Spurensuche durch Schule, Leistung, Geld und digitalen Alltag — dorthin, wo das Programm beginnt, in dem wir funktionieren. Kein Ratgeber, keine Rezepte: eine Einladung, genauer hinzusehen.
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Auftakt der Reihe „Die unerträgliche Leichtigkeit des Scheins“

Lässt sich ein Leben wirklich so glatt aufrechnen? Dass diese Rechnung überhaupt aufgeht, ist selbst schon Teil der Frage, die dieses Buch stellt — sie steht am Anfang von Kapitel 4.
Die Reihe
Unter diesem Titel erscheint eine Reihe gesellschaftskritischer Bücher von Harald Stopfkuchen. Den Auftakt macht Band 1 — „Wie ein System uns müde macht“; weitere Bände sind in Arbeit.
Worum es geht
Dieses Buch geht der Erschöpfung nicht mit schnellen Rezepten nach, sondern mit einer Spurensuche durch die Institutionen und Routinen, die uns formen: wie Schule Vergleich einübt, wie Leistung zur Moral wird, wie Kredit und Konsum binden, wie digitale Plattformen Verfügbarkeit in Selbststeuerung übersetzen. Zwang, der sich wie Wahl anfühlt — essayistisch, verständlich, bewusst ohne Ratgeberton.
Sechs Kapitel
„Fast ein Sechstel unseres wachen Lebens verbringen wir damit, Ausschnitte unserer Existenz gegen Geld zu tauschen.“— aus Kapitel 4: Das erschöpfte Selbst
Selbst urteilen
Kein Kaufzwang, keine Anmeldung — die Leseprobe steht frei zum Lesen. Wenn der Ton trägt, trägt das Buch.
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Stimmen aus dem Vorab-Leserkreis
Diese Rückmeldungen stammen von Menschen, die das Manuskript vorab gelesen haben — noch vor der Veröffentlichung.
„…ein persönlicher und zugänglicher Ton, der mich als Leser unmittelbar angesprochen hat."
Ein nachdenkliches, gut strukturiertes Werk, das zentrale Selbstverständlichkeiten der modernen Leistungsgesellschaft hinterfragt — und dabei weniger Antworten liefert als die richtigen Fragen stellt.
Der Autor positioniert sich dabei nicht als allwissender Experte, sondern als reflektierender Beobachter und Betroffener, quasi als Suchender, und macht deutlich, dass er keine absolute Wahrheit verkündigt, sondern Perspektiven anbietet. Dadurch entsteht ein persönlicher und zugänglicher Ton, der mich als Leser unmittelbar angesprochen und mit eigenen Lebenserfahrungen konfrontiert hat. Besonders gelungen finde ich die Verbindung seiner eigenen Erfahrungen mit den Gedanken der aufgeführten Denker wie Foucault, Bonhoeffer, Freire, Arendt oder Han.
„Für alle, die unsere Zeit und ihre Auswirkungen auf den Menschen besser verstehen möchten."
Regt zum Nachdenken an, ohne zu belehren — und lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Druck, Leistung und innerer Unruhe zu hinterfragen.
Das Buch beleuchtet eindrucksvoll, wie es dazu kommen konnte, dass sich viele Menschen in der heutigen Gesellschaft überfordert, getrieben und innerlich erschöpft fühlen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt der Autor, welche gesellschaftlichen Entwicklungen, Erwartungen und inneren Antreiber dazu beitragen. Besonders gelungen ist die verständliche und zugleich tiefgehende Darstellung komplexer Zusammenhänge — lesenswert für alle, die unsere Zeit und ihre Auswirkungen auf den Menschen besser verstehen möchten.
„Weckt die Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe."
Ein außerordentlich wichtiges Buch in außerordentlich schwierigen Zeiten.
Die Inhalte sind äußerst umfangreich und gründlich recherchiert, unter Heranziehung aktueller und historischer Quellen und Einbeziehung philosophischer Ansätze — einfach bemerkenswert. Zudem regt es zum Nachdenken und Überdenken bislang „fest zementierter" Werte und Moralvorstellungen an. Ein Buch, das vor Gedanken nur so sprüht und einfach bestechend ist und die Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe geweckt hat.
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Denkraum · kostenlos weiterlesen
In loser Folge erscheinen hier kurze Texte — eigene Gedankenstücke und ausgewählte Passagen aus dem Buch. Wer wissen will, ob sich das Buch lohnt, liest hier hinein.
Was sichtbar wird, wenn man die eigene Lebenszeit einmal nüchtern aufrechnet.
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Dieselbe Frage zieht sich durch Kapitel 3 — Die leise Macht des Geldes: wie Konsum kurz tröstet und zugleich bindet. Mehr über das Buch →
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Wer hier schreibt
Harald Stopfkuchen verbindet zwei Blickwinkel: Jahre als Unternehmer und Geschäftsführer einer IT-Beratung für Konzernkunden — und ein Studium der Betriebswirtschaftslehre und Sozialwissenschaften. Er kennt das System, über das er schreibt, von innen.
Seine Texte wollen nicht belehren und keine Lebensanweisungen geben. Sie ordnen Beobachtungen, machen Widersprüche sichtbar und stellen Fragen so, dass Leserinnen und Leser ihre eigenen Erfahrungen genauer betrachten können. Für Presse-, Verlags- und Leseranfragen: kontakt@haraldstopfkuchen.de · Unterlagen für Verlage und Presse